3 Tage unterwegs

Nun bin ich ja schon einige Zeit dabei und fühle mich bei euch sehr wohl.
Als die Idee mit der Autostadt aufkam, war ich mehr als begeistert.
Ganz überraschend sagte Birgit dann, dass auch sie gern mal die Autostadt
besuchen würde. Zum einen waren es die Inhalte dieser Mischung aus Ausstellung,
Promotion und Entertainment, das reizte, zum anderen natürlich für mich das Bad in der Öffentlichkeit, das ich ja so liebe.

 

Birgit und ich haben dann gleich mehr draus gemacht. Wir mieteten uns in eine Ferienwohnung im schönen
Bad Harzburg ein und wollten uns einige Tage Auszeit gönnen. Gleich nach unserer Anreise am Donnerstag haben wir uns mit Saskia und Sally getroffen und einen wunderschönen Tag in Goslar erlebt.

Schon bei der Führung durch die Kaiserpfalz waren sich manche nicht klar darüber, wem sie nun mehr Aufmerksamkeit schenken sollten, der Pfalz oder den beiden lockeren Damen ;-)  
Auch der Abend mit Stadtbummel und einem leckeren Essen war sehr schön. Allein der sehr warmherzige Kellner war echt süß.

Der zweite Tag war leider so richtig verregnet. Da die Geschäfte ja geöffnet waren, hatte ich eigentlich einen gemütlichen Shoppingbummel durch Goslar geplant. Gemütlich war es dann nicht gerade.
Wir waren schon etwas früher in der Stadt und haben in einem Straßencafe direkt vor der Kaiserpfalz
auf Sabrina und Frauke gewartet. Auch hier wieder die üblichen Blicke der Touris auf die Frau mit den dunkelroten Haaren und dem vielleicht etwas herben Gesicht. Ich wüsste manchmal wirklich zu gerne,
was in den Köpfen der Menschen vorgeht. Sabsi und Frauke kamen dann auch, Sabsi in ungewöhnlichem
Outfit und mit Kurzhaarschnitt…*gg*

 In der Stadt waren recht viele Leute unterwegs und die Aufmerksamkeit in der Menge lässt bekanntlich
schnell nach. Wir schlenderten durch die Innenstadt, durch einige Geschäfte (fast unmöglich, schicke
Schuhe in 43 zu finden!) und mussten dann vor dem Regen in eine Wirtschaft flüchten. Durch das miese
Wetter war an einen ausgedehnten Bummel nicht mehr zu denken und so landeten wir wieder in dem
Restaurant mit dem lieben Kellner.  Der hat mich gleich begrüßt, wie eine alte Bekannte. Auch hier wieder e'inige unsichere Blicke, die mir aber nichts mehr ausmachen.  Wir hatten jedenfalls unseren Spaß.

Dann am Samstag das Highlight, die Autostadt. Wir waren etwas vor der Zeit dort und Birgit und ich standen
erstmal mitten in der großen Halle. Nach und nach vervollständigte sich die Gruppe.

Dass wir so manchem tollen Auto oder der einen oder anderen Attraktion die Schau genommen haben, versteht sich wohl von selbst. Es waren ja auch einige „Hingucker“ in der Gruppe dabei….grins…..   I
ch konnte sogar einige wenige ausmachen, die uns ein Stückchen gefolgt sind. Wie Sabrina schon anmerkte, für einige war es eine schöne Gelegenheit, im Schutz der Gruppe zu spüren, wie sich Öffentlichkeit anfühlt.
Für andere war es einfach das Erlebnis, sich so zu zeigen, wie sie sind.

Mir fiel auf, dass viele einfach nur lächeln, mag sein, dass sie es lustig finden, mag auch sein, dass es Unsicherheit ist. Ich habe aber auch Reaktionen bemerkt, die ich durchaus als positiv deuten würde.
Denn einem Lächeln ist nur schwer auszuweichen. Wobei mir immer wieder auffällt, dass Frauen weit
weniger Probleme mit unsereins haben, als Männer. Und auch die Mädels, die noch nicht so sicher sind,
haben durchaus die Chance genutzt, sich doch mal so richtig ins Bild zu stellen.
Ich würde aber schon sagen, das, wenn sich die Gruppe etwas zerstreut hat eigentlich kaum mehr
aufgefallen ist.

Für mich war es ein sehr interessanter Tag in der Autostadt. Zumal ich auch mal ausführlich die Gelegenheit nutzen konnte, sozusagen inkognito der Konkurrenz mal unter die Haube zu schauen (nicht was einige wieder denken, ich meine natürlich die Technik) ;-))
Tatsächlich ist es ja so, auch die anderen können gute Autos bauen. Und es macht wirklich Spaß,
sich in das eine oder andere Modell mal hinein zu setzen und sich ein frauliches Urteil zu bilden
(allein das Einsteigen mit engem Rock ist bei bestimmten Autos ja schon ein Unterfangen).

Ein kleines Problem war, wie bei Jenni, die neuen Stiefel. Die drückten dann doch zum Ende des Tages etwas. Birgit hat eine Unmenge von Bildern gemacht, allein die vielen Fotos untereinander erregten ja schon Aufsehen. Sogar beim Gruppenbild hatten wir einige Zuschauer. Was mich echt geärgert hat, war das Wetter.
Ich würde zu gern wissen, wer da wieder herum gezickt hat, dass es so regnen musste.

Ich muss an dieser Stelle einmal mehr ein ganz liebes Danke an meine Birgit sagen. Sie wurde nicht müde, ständig Fotos zu machen und hat mir mit diesen drei Tagen wieder die Möglichkeit gegeben, mich auszuleben. Und auch für sie wird es mit jeder Gelegenheit sicherer, wenn Angie an ihrer Seite ist.

Die Institution, die Vera und Chantal mit dem Stammtisch ins Leben gerufen haben und dabei auch nicht müde werden, immer wieder Highlights zu setzen, hat uns beiden bis hier her ein großes Stück weiter gebracht.
Auch dafür an dieser Stelle ein dickes Dankeschön und ein liebes Bussi an die Beiden. Wir haben, seitdem auch Birgit den Stammtisch kennt, viele Freundschaften geschlossen.

An dieser Stelle muss ich mal einen lieben Gruß an Sabrina loswerden, auch wenn sie manchmal etwas zickt, so ist sie doch eine ganz liebe Freundin geworden. Ich kann wirklich nur sagen, dass ich durch solche Events, wie die Autostadt und den zwei Tagen in Goslar mittlerweile absolut selbstsicher überall hingehe und mich auslebe. Allen, die sich bis jetzt nur in den eigenen vier Wänden oder abends mal hinaus trauen, kann ich nur ans Herz legen, mal diesen Stammtisch zu besuchen. Wenn ich an einige denke, bei denen ich es zum Teil mit verfolgen konnte, wie sie die ersten Ausgänge gemacht haben, sehe ich den Erfolg.

Für Saskia war unser gemeinsamer Tag in Goslar erst der zweite Tag so richtig in der Öffentlichkeit und es hat uns Mädels echten Spaß gemacht.Für die Zukunft gibt es weitere Pläne und letztendlich wird es demnächst sogar einen Film geben, den Sabrina gemacht hat. Sabsi und ich werden den Streifen in den nächsten Wochen professionell schneiden.

Mit lieben Grüßen, Angie

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