Ein Bericht über die besondere Verantwortung der TV/TS gegenüber der Gesundheit kultursuchender Mitmenschen, besonders im mittleren und höheren Alter.

Ja, es war endlich wieder mal so weit, das ich mich nun nach meinem allerersten Gassigehen am 01.04.2006 beim  Stammtisch ( siehe Reisebericht vom 05.04.2006 im www.Transtreff.de) erneut auf den Weg nach Wolfsburg machte.

Das war es dann also !!! NIE WIEDER...(?)

Beschreibung : erster Ausflug an die frische Luft (en Femme) und auch noch zum Besuch einer open air Veranstaltung bei der  SHG trannie-angehoerige Wolfsburg.

Am 13.05.2006 war ich zum dritten Jahrestag des Bestehens der Wolfsburger-Gäng zu einem Ausflug in das Mühlenmuseum zu Gifhorn von den unermüdlichen Initiatoren Chantal und Vera eingeladen worden und ich hatte mit Freuden zugesagt.  
Ich möchte an dieser Stelle unbedingt Danke für die Leistungen sagen, die von den guten Seelen der TGS-Gemeinschaft erbracht werden. Jeder der schon mal versucht hat mehr als drei Leute unter einen Hut zu bringen kann nachvollziehen wie schwierig das werden kann:
also GANZ HERZLICHES DANKESCHÖN!!!

Nun aber zur Reise. Wie schon beim letzten Mal hatte ich mich in einem Hotel in
Wolfsburg - Fallersleben eingenistet und dem nötigen Ritual der Frauwerdeung unterzogen und war wie üblich spät dran. Auch dieses Mal war vom Hotel und deren Personal überhaupt kein Problem aus dem wundersamen Rollentausch gemacht worden und ich konnte mit dem Wagen die ca. 20 Fahrminuten antreten.

Wenn da nicht ein erstes Problem aufgetaucht wäre: der von mir ausgesuchte Jeansrock war zum Laufen prima, aber zum Autofahren???  ...irgendwie verhedderten sich meine Beine immer wieder.
Ich weiß ja nicht wie ihr das seht, aber manchmal bekommt Frau Probleme wo doch früher kein einziger Gedanke notwendig war.

Na gut...nach dem ich den Fahrersitz in eine neue Position gebracht hatte konnte es endlich losgehen. Das fahren mit Pumps habe ich mittlerweile gut drauf und so fuhr ich laut pfeifend auf den Parkplatz des gut ausgeschilderten Museums. Auto aus und raus und --- schei*** ...nicht mit den Schuhen.
Kaum hatte ich zwei Schritte gemacht versank ich mit den Hacken im Sand. Beim Prüfen der Umgebung und der Suche nach festem Untergrund musste ich feststellen daß das ganze Areal nur mit Split und Sand ausgelegt war.

Auf Anraten meiner Frau hatte ich noch ein paar "bequeme"  Sandalen im Kofferraum deponiert und war sehr dankbar das diese nun zur Verfügung standen. Nicht so elegant aber saupraktisch.
Gut also Schuhe tauschen und los. Wie schon gelernt war es gut als erste vor Ort zu sein.
Die anderen Mädels trafen zum Teil sehr pünktlich bis verspätet ein und ein kleines Grüppchen stand nun vor dem Kassenhäuschen und zahlte, organisiert von Vera, den verminderten Gruppeneintritt.

Erst jetzt merkte ich das auf Grund des schönen Wetters doch 'ne menge Leute in dem Gelände unterwegs waren. Oft, wenn uns Leute entgegen kamen gab es das gleiche zu beobachten: erst belangloses Schauen wer da wohl entgegen kommt, kurzes wegsehen, wieder Hersehen, Kontrollblick zu Mama, die ist auch ganz hilflos, wieder Wegsehen, Kopf rumreißen, Unsicherheit was man da gesehen hat.
Sind das nun welche oder nicht.......Familien Diskussion *tuschel...tuschel...tuschel*.
Ich glaube so mach einer hat sich gehörig den Hals verrenkt. Tut mir Leid, aber Kultur kann auch schmerzhaft sein.

Ich fand das total witzig und mit jeder Begegnung wurde ich entspannter und fing an den Menschen so charmant wie möglich mitten ins Gesicht zu lächeln, was die Unsicherheit bei ihnen noch verstärkte.

So gingen wir sinnig und wie es sich für Frauen gehört durchweg tratschend durch den mit Sehenswürdigkeiten reichlich bestückten gepflegten Park.

Ziel war ein rustikales Café in mitten der Anlage. Dort gab es eine kleine Pause bei leckerem Kaffee
und sehr frischem Kuchen. Wir wurden sehr freundlich bedient. Es hatten sich dort natürlich auch andere Besucher zur Kaffeepause niedergelassen. Selbst eine Herrengruppe direkt neben uns reagierte wie oben beschrieben und ich konnte keine negativen Äußerungen von den Beteiligten hören.
Nach ausgiebigen Genuß der Leckereien und einer kleinen Fotosession gingen wir völlig normal unseres Weges und es gibt nichts Negatives zu berichten.
Auch unterwegs im Park haben wir noch jede Menge Erinnerungsfotos gemacht um den wunderschönen Tag zu dokumentieren. Als sich zum Ende des Rundganges gegen 18:00 Uhr der Himmel verdunkelte machten wir uns auf den Weg zum Stammtischlokal und kamen ungeschoren dort an.

Der Abend dort verlief wie beim ersten Date in sehr angenehmer Atmosphäre. Auch hier wieder kein Problem mit anderen Besuchern in dem stadtbekannten Speiserestaurant. Einige der Mädels kamen erst jetzt noch dazu und so wurden, nachdem ich mich als "die Neue* vorgestellt hatte weitere Bekanntschaften begründet.

Ich hoffe doch sehr das die Wolfsburger-Gäng noch viele Jahre Bestand hat und noch anderen Menschen als Beginn ihrer Freilaufkarriere dienen kann. Es ist aus meiner tiefen Überzeugung schon sehr wichtig wo und mit wem Frau laufen lernt!!

So, das war's dann erstmal zu diesem Termin. Wenn das so weitergeht werde ich noch zum Serientäter. Ich hoffe das der Bericht interessant für den einen oder anderen in den Startlöchern ist.
Nur zu .....es ist schön mit Freunden unterwegs zu sein.

Eure Kristin Pagè

 

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